2020

Die Geehrten 2020
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Die Geehrten 2020

Mitarbeiterdankfest am 02.02.2020

Traditionell fand am Sonntag, 2.2.2020 das Mitarbeiterdankfest in der evangelischen Anna Kirche statt. Zuerst wurde gemeinsam Gottesdienst gefeiert. In Anlehnung an das Lukasevangelium verglich Pfarrer Schrimpf die Mitarbeiter als Samenkörner, die schöne Früchte tragen, wenn sie auf guten Boden fallen.

So wurde die langjährige Mitarbeiterin Alexandra Letzing dankend verabschiedet. Sie hat das Gemeindeleben über Jahrzehnte gravierend geprägt. Nach Ihrer Konfirmation im Jahr 1984 hat sie sich in vielfältiger Weise eingebracht und ihr Samen ist auf wahrlich gutem Boden aufgegangen. Sie gründete die Jungschar, war bereits mit 18 Jahren im Kirchenvorstand, hat die Lektorenausbildung absolviert, Kinder- und Familiengottesdienste gestaltet. Die Liste ließe sich noch endlos fortführen. Durch ihren Wegzug aus Höchstädt wird auch ein großes Stück Geschichte der Anna Kirche fehlen. Die Puppe Anna wurde durch Alexandra einzigartig verkörpert und wird mit Sicherheit von vielen Kindern vermisst werden.

Gleichzeitig wurde der neue Organist Robert Rösch-Iles eingeführt.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurden die Mitarbeiter kulinarisch von Michael Stelzer und seiner Frau Diana verwöhnt. Ein festes Ritual beim Mitarbeiterdankfest ist auch die Ehrung von Menschen, die zum Wohle der Kirche ganz besonders beitragen. In diesem Jahr waren das Siegfried Wendler sowie Sibylle und Udo Becker, die Vertrauensmann Günter Ballis ehren durfte.

Neben einer bunten Diashow, die einen Überblick über die Ereignisse im vergangenen Kirchenjahr gab, fanden bei Kaffee und Kuchen viele gute Gespräche statt. Auch Bürgermeister Gerrit Maneth ließ es sich nicht nehmen, bei einem kurzen Besuch seiner Achtung Ausdruck zu geben.

Team Weltgebetstag
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Team Weltgebetstag

Weltgebetstag 2020 - "Steh auf und geh!"

Jedes Jahr laden am ersten Freitag im März weltweit Frauen aller Konfessionen zum Weltgebetstag ein. So fand am 6. März in der Anna-Kirche in Höchstädt der ökumenische
Gottesdienst aus Simbabwe mit dem Motto "Steh auf und geh!" in Anlehnung an das Johannes-Evangelium (5:2-9a) statt. Der Gottesdienst wird jedes Jahr von christlichen Frauen eines anderen Landes für Frauen, und natürlich auch für Männer, vorbereitet. Für 2020 wurde Simbabwe ausgewählt, das durch jahrzehntelange Misswirtschaft und Korruption zu einem der meistverschuldetsten Länder wurde. Der Weltgebetstag hilft dabei, auf die Missstände aufmerksam zu machen und auch die Kollekte aus den Gottesdiensten soll für Projekte in Simbabwe bereitgestellt werden. Eine Gruppe Frauen aus den beiden Kirchengemeinden bereiteten den Gottesdienst vor, der durch viele Lieder und nachdenkliche Texte sehr abwechslungsreich gestaltet wurde. Eine bunte Diashow brachte zu Beginn Land und Leute Simbabwes näher. Im Anschluss an den Gottesdienst kamen die Besucher noch in den Genuss von landestypischen Gerichten und hatten reichlich Zeit zum Austausch.
Der Gottesdienst für den Weltgebetstag 2021 kommt aus Vanuatu mit dem Titel: "build on a strong foundation"

Text von Patricia Tremmel

Aktion "Licht der Hoffnung"
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Aktion "Licht der Hoffnung"

Impuls für den Tag

Vom 18. März bis zum 30. Mai gab es Tagesimpulse als geistige Stärkung in der Corona-Zeit. An Pfingsten endet diese Reihe. Wer Gefallen an den Losungen und Lehrtexten gefunden hat, der findet auf dieser Homepage weitere Angebote. Wer gerne in den alten Tagesimpulsen herumstöbern möchte, der findet sie unten als Pdf. Die jüngsten Impulse gibt es auch als Audio-Datei.

Der Tagesimpuls zum Anhören:

Der Tagesimpuls liegt täglich neu für die persönliche Andacht in der Anna-Kirche aus. Hier gibt es ihn als Pdf für zuhause:

 

Jugenddiakonin Annegret Pietschker
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Jugenddiakonin Annegret Pietschker

Unsere neue Jugenddiakonin Annegret Pietschger

Schön, dass wir eine neue Jugenddiakonin haben! Ein ganz herzliches Willkommen aus Höchstädt! Aber wie fühlt sich der Berufsbeginn in Corona-Zeiten an? Annegret Pietschger, die die Stelle von Lorenz Schuster angetreten hat, stellt sich hier vor:

Hallo,

ich bin die Neue!!!
Die neue Jugendreferentin im Dekanat Neu-Ulm in der Region Dillingen. Mein Name ist Annegret Pietschker und bin 34 Jahre alt. Ich bin Rummelsberger Diakonin und seit dem 01.04.2020 Dekanatsjugendreferentin im Dekanat Neu-Ulm in der Region Dillingen.
Mein Ziel ist es, wieder mit vollem Stellenumfang als Jugendreferentin zu arbeiten und aber auch meinen Lebensschwerpunkt in die Region Dillingen zu verlagern. Ich bin aus vollstem Herzen Diakonin und so war es mir wichtig, dieser Berufung auch in Zukunft weiterhin nachzugehen.
Meinen Lebensschwerpunkt in die Region zu verlagern hat den Grund, dass ich seit geraumer Zeit mit meinem Lebenspartner aus Binswangen zusammen bin und Nachwuchs unterwegs ist. J
Bis ich in den Mutterschutz gehe, werde ich die Stelle mit 40 Stunden antreten.
Das Ankommen in der Zeit von Corona ist gar nicht so leicht. Begegnungen sind derzeit mit den Kollegen meist nur über Videokonferenzen möglich. Mit den ehrenamtlichen, engagierten Jugendlichen ist eine Kontaktaufnahme über die modernen Medien möglich – diese Kontakte ersetzten aber definitiv nicht die persönlichen Begegnungen. Jugendarbeit ist Beziehungsarbeit und das ist derzeit leider nicht möglich. Aber genau das ist der Grund, warum ich mich so sehr auf die Zeit nach Corona freue und hoffentlich dann alles nachholen kann.
Dennoch hat die Zeit auch ein Gutes. Ich habe das Jugendbüro umstrukturiert, aussortiert und mit meinen Kollegen (ganz nach Vorschrift mit Abstand und Maske) renoviert. Hierfür hätte ich mir vermutlich bei einem regulären Start nicht wirklich die Zeit genommen.

In meiner Freizeit bin ich durch und durch Familienmensch und verbringe sehr gerne Zeit mit meinen beiden Nichten Enie und Lotta. Mit meinem Partner Bernd bin ich auf Mittelalterfesten zu finden und an ruhigeren Tagen liege ich gerne mit meiner Katze Simson am Sofa und gönne mir ein gutes Buch.

Auf meine Zukunft in Dillingen sowohl dienstlich als auch privat bin ich sehr gespannt. Mir ist bewusst, dass ich von den ehrenamtlichen, engagierten Jugendmitarbeitern und meinen zukünftigen Kollegen einen großen Vertrauensvorschuss erhalten habe und werde diesem hoffentlich gerecht. Ich freue mich auf die unterschiedlichsten Begegnungen, die Herausforderungen und auf die Zusammenarbeit mit den mir Anvertrauten Personen.

Ich danke auch den Menschen, die mich über die verschiedensten Medien und Wege begrüßt haben und freue mich auf die vielen persönlichen Begegnungen die noch auf mich warten.
Bis dahin verbleibe ich mit lieben Grüßen und wünsche eine gesegnete und behütetet Zeit.

 

Annegret Pietschker, Diakonin

Fußwaschung und Abendmahl
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Fußwaschung und Abendmahl

Hausgottesdienst am Gründonnerstag

Liebe Schwestern und Brüder in Christus,

diesen Gründonnerstag feiern wir in der Familie oder mit dem Partner, manche aber auch alleine. Lasst uns diese Situation als Chance sehen. Für die einen als Möglichkeit, sich in der Familie auf ungewohnte Weise nahe zu kommen. Ich schlage vor, Jesu Fußwaschung in der Familie auszuprobieren. Für Alleinstehenden gibt es die Möglichkeit, wohltuend um sich selbst zu sorgen und sich ein schönes Fußbad zu bereiten. Auch die Einsetzungsworte können am Abendbrottisch gesprochen werden. Das geht sowohl bei der gemeinsamen als auch der einsamen Mahlzeit. Zur Vorbereitung: Ein schön gedeckter Abendbrottisch, eine Wanne oder große Schüssel und eine Kanne mit warmem Wasser.

  
  

Eine gesegnete Zeit,

                                                                                               Ihr Pfr. Wolfram A. Schrimpf

Den Ablauf mit allen Liedern und Texten gibt es hier:

Anleitung zum Pdf: Es empfiehlt sich, zuvor die Lesepassagen (kursiv) unter den Familienmitgliedern aufzuteilen. Hierzu kann der Ausdruck dieses Pdf  mit allen Texten, Noten und Liedern genutzt werden. Mit dem Smartphone können hier im folgenden die Liednummern angeklickt werden, um auch dann mitsingen zu können, wenn keine Gitarre zur Hand ist. 

  • Um 19:00 Uhr läuten die Glocken der Anna-Kirche und rufen zur gemeinsamen Andacht auf.
  • Zeit, eine Kerze zu entzünden
  • Kreuzzeichen: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen"
  • „An seinem letzten Abend kommt Jesus seinen Jüngern noch einmal richtig nahe mit Leib und Blut und mit seinem Liebesdienst. Zwischen Mensch und Gott soll keine Schuld und Sünde mehr stehen. Matthäus beschreibt das ganz bildlich: Jesus pflegt Tischgemeinschaft auch mit dem, der ihn verraten wird. Ganz bildlich auch Johannes: Am letzten Abend wäscht Jesus seinen Jüngern die Füße. Jesus versteht sich als unser Diener: Auch der Staub der jeden Tag neu an unseren Füßen klebt, wird kein Trennungsgrund mehr sein. Schön fasst das der Tagesspruch aus Psalm 111,4 zusammen: Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr.“  
  • Zum Mitsingen: EG 060 Wir haben Gottes Spuren festgestellt
  • Gebet
  • Lesung des Evangeliums nach Johannes 13,1-15.34-35
  • Fußwaschung/Fußbad

    Familien und Paare: „So wie Jesus uns geboten hat, so waschen auch wir uns jetzt gegenseitig die Füße. Das mag unangenehm sein, aber das sind unsere Wunden Punkte ja auch. Sprechen wir uns beim Trocknen gegenseitig die Vergebung zu: <In Gottes Augen bist du rein! Ich will dir Vergeben, was je gewesen war>“

    Alleinstehende: Richten Sie sich ein Fußbad her. Tun Sie sich etwas Gutes! (35-41°C) ein Stückchen Ingwer und Zitrone, das gibt einen guten Duft und stärkt die eigenen Abwehrkräfte. Nehmen Sie das Telefon und rufen Sie jemanden an, dem Sie vielleicht gerade jetzt verzeihen wollen oder den Sie gerade jetzt um Verzeihung bitten wollen.
  • Zum Mitsingen:  EG 221 Das sollt ihr, Jesu Jünger, nie vergessen
  • Einsetzungsworte und Vaterunser als Tischgebet
  • Tischgespräch
    „Der Predigttext für den heutigen Abend ist die Einsetzung des Passafestes zum Auszug der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten: Freiheit! Wer möchte, kann die Bibel (2 Mose 12,1-14) aufschlagen und nachlesen. Es reicht aber auch, darüber ins Gespräch zu kommen, wie sich Freiheit und Vergebung gegenseitig bedingen. – Und was das wiederum mit Liebe zu tun hat.
     
  • Dank und Fürbittgebet
  • Zum Mitsingen: EG 637 Von guten Mächten treu und still umgeben
  • Segen
Christus in der Anna-Kirche
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Christus in der Anna-Kirche

Hausgottesdienst am Karfreitag

Liebe Schwestern und Brüder in Christus,

an diesem Karfreitag sind wir mit dem Gekreuzigten allein. Das bietet uns die Chance, in aller Stille auch unseren eigenen Wunden uns Schmerzen nachzuspüren. Über den Predigttext möchte ich heute kreativ meditieren. Die Kunstwerke können dann in die Anna-Kirche vor den Altar gebracht werden. Zur Vorbereitung werden ein oder mehrere Papierbögen benötigt, Buntstifte, Eddings oder Anderes.

Einen gesegneten Karfreitag,

                                                                                               Ihr Pfr. Wolfram A. Schrimpf

Den Ablauf mit allen Liedern und Texten gibt es hier:

Anleitung zum Pdf: Es empfiehlt sich, zuvor die Lesepassagen (kursiv) unter den Familienmitgliedern aufzuteilen. Hierzu kann der Ausdruck dieses Pdf  mit allen Texten, Noten und Liedern genutzt werden. Mit dem Smartphone können hier im folgenden die Liednummern angeklickt werden, um auch dann mitsingen zu können, wenn keine Gitarre zur Hand ist. 

  • Um 15:00 Uhr, der Sterbestunde Jesu ruft die Sterbeglocke der Anna-Kirche zur Andacht auf.
  • Zeit, alle Lichter zu löschen.
  • Kreuzzeichen
  • Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Joh 3,16)

    Mehr hinschauen geht nicht als an diesem Karfreitag. Nichts lenkt ab. Kein schönes Orgelvorspiel; kein voller Gemeindegesang. Nur ich und das Kreuz, nur ich und der Gekreuzigte. Auf dem Bild sieht Christus aus, als schliefe er. So sagt man manchmal von den Toten: als schliefe er, so erlöst und ruhig irgendwie. „Es ist vollbracht“, sagt Jesus kurz bevor er stirbt. 

    Und dann ist Ruhe. Für einen Moment lasse ich mich von dieser Ruhe einhüllen, lasse hinter mir, was mich unruhig macht.

    „Es mag sein, dass alles fällt“, heißt es gleich. Ja, manchmal ist es so wie der Liedvers es beschreibt: „dass die Burgen dieser Welt um dich her in Trümmer brechen“. Die Burgen meiner Welt sind Gesundheit, meine Familie und Freunde, ja auch mein Einkommen, meine finanziellen Sicherheiten; all das scheinbar Normale, das in kurzer Zeit in Frage gestellt werden kann: „es mag sein, dass alles fällt“. 

    „Halte du am Glauben fest, dass dich Gott nicht fallen lässt: er hält sein Versprechen“, endet die erste Strophe. Ich schaue auf dieses Kreuz, auf Christus, auf die Ruhe, die er ausstrahlt. Hier bin ich richtig. Ich gehe nicht verloren. Die Trümmer dieser Welt werden mich nicht begraben. Denn hier, ganz nah bei Christus, berge ich mich in Gottes Versprechen, dass „alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben."

 

  • Zum Mitsingen: EG 378 Es mag sein, dass alles fällt
  • Gebet
  • Evangelium: Joh 13,17-30
  • Zum Mitsingen: EG 91 Herr stärke mich, dein Leiden zu bedenken
  • Predigttext 2. Korinther 5.14-21
  • Impuls für eine Textmeditation: 

    „Die Worte aus dem Brief sind tief und reich. Es braucht Zeit und Konzentration, sich ihrer Bedeutung bewusst zu werden. Dazu folgender Vorschlag:

    + Legen Sie ein klassisches Musikstück, etwa die Matthäuspassion von Bach, in ihre Musikanlage.
    + Legen Sie sich einen Bogen Papier, Buntstifte, Eddings oder Wasserfarben zurecht.
    + Bringen Sie die zentralen Worte dieses Briefes zu Papier: Als Buchstaben; kunstvoll, als Bilder; phantasievoll, als Symbole; grenzenlos. Jeder für sich oder jeder alleine, in jedem Fall: Einer für alle und alle für einen!
    + Tragen Sie Ihr Kunstwerk nach Ihrem Gottesdienst in die Anna-Kirche und legen Sie es vor den Altar.
     
  • Fürbitten und Vaterunser
  • Segen
Gottesdienst Zuhause
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Gottesdienst Zuhause

Vorschlag für einen Hausgottesdienst 

Zum 3. Mai Vermutlich das letzte Mal fällt diesen Sonntag der Gemeindegottesdienst aus. Aber auch diesen Sonntag wollen wir nicht vergessen. Christus spricht: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ (Mt 18,20). Deshalb gibt es hier einen Vorschlag für einen Hausgottesdienst, den man am Frühstückstisch mit seinem/r PartnerIn oder der Familie feiern kann. Online gibt es viele Angebote, Gottesdienste zu konsumieren. Hier soll die Möglichkeit geboten werden, sich selbst auch mit Geist, Hand und Mund zu beteiligen. Damit beleben Sie, damit belebt Ihr das evangelische Verständnis vom Priestertum aller Gläubigen!  

Es empfiehlt sich, zuvor die Lesepassagen unter den Familienmitgliedern aufzuteilen. Hierzu kann der Ausdruck als Pdf  mit allen Texten, Noten und Liedern genutzt werden. Diesmal gibt es einen Gottesdienstvorschlag vom Gottesdienstinstitut mit Lesepredigt. Dennoch ist es wünschenswert, nach der Predigt, auch hier gemeinsam ins Gespräch zu kommen:

Mit dem Smartphone können im Folgenden die Liednummern angeklickt werden, um auch dann mitsingen zu können, wenn keine Gitarre zur Hand ist.  

 

  • 10:15 Uhr die Glocken der Anna-Kirche läuten zum gemeinsamen Beginn
     
  • Zeit, eine Kerze zu entzünden
     
  • Kreuzzeichen: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

    Jubilate, den Namen dieses Sonntags braucht heute einmal nicht übersetzt zu werden. Jubelnd ist auch der Wochenspruch, der diesen Sonntag überschreibt: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2Kor 5,17) Altes vergeht, Neues kommt. Das ist der Kreislauf des Lebens. Was hat das Abstandgebot der letzten Wochen mit uns gemacht. Verändert es unsere Gesellschaft? Der Sonntag heute ist jedenfalls ein Tag größter Nähe. In Christus ist man eine neue Kreatur. Heute geht es um engste Verbundenheit. Jesus selbst bringt im heutigen Evangelium ein Bild dafür: Er ist der Weinstock, wir sind die Reben. Ganz eng miteinander verbunden, damit fließen kann, was uns zusammenhält: Der Saft, der uns Reben ernährt und Früchte tragen lässt, das ist die Liebe. 
     
  • Zum Mitsingen: 030 Alle meine Quellen entspringen in dir
  • Gebet
  • „Das heutige Evangelium steht bei Johannes im 15. Kapitel, Verse 1-8
  • Zum Mitsingen:  EG 704 Ich glaube: Gott ist Herr der Welt
  • „Der heutige Predigttext ist das Evangelium, von Jesus als Weinstock. Wir haben es schon gehört.“

    „Wenn die Weinrebe aus dem Weinstock ihre Kraft zieht. Woraus ziehe ich meine Lebenskraft? Ist diese Lebenskraft Liebe? Ist Jesus, ist Gott Liebe?“

    „Das Bild das Jesus zeichnet hat aber auch etwas Bedrohliches: Jede Rebe, die keine Frucht bringt, nimmt Gott der Weingärtner ab. Ist das wirklich Gott, der die Reben abnimmt oder sind es nicht vielmehr wir selbst?

    „Wer in dem Weinstock, in der Liebe (?), bleibt, der trägt gute Früchte. Was könnten das für Früchte sein? Erfolg? Gute Werke? Geben die Verse, die unserem Predigttext folgen einen Hinweis?: (Joh 15,9-11) 

    9 Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! 10 Wenn ihr meine Gebote haltet, bleibt ihr in meiner Liebe, so wie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und bleibe in seiner Liebe. 11 Das habe ich euch gesagt, auf dass meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde.“

     
  • Zum Mitsingen: 268 Strahlen brechen viele aus einem Licht
  • Fürbitten
  • Vaterunser
  • Bitte um Segen

 

 

 

 

Die Hausgottesdienste der letzten Sonntage:
Gottesdienstvorschläge zu Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern an gesonderten Orten.

Reich Gottes?
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Himmel?

Familien-Gottesdienst am 28. Juni 2020

Corona und Familiengottesdienst: Wie soll das denn gehen? – Es geht!
Auf der Suche, was es mit dem Reich Gottes auf sich hat, besuchte die Kirchenmaus Trudi am 28. Juni den Familiengottesdienst in der Anna-Kirche in Höchstädt.

Im „Vater unser“ beten wir „dein Reich komme“, aber was soll das denn sein? Dieser Frage ging sie zusammen mit Pfarrer Schrimpf auf den Grund.

Im Markusevangelium steht das Gleichnis vom Senfkorn. Das Reich Gottes ist unscheinbar wie ein Senfkorn. Man erkennt es nicht auf den ersten Blick, aber wenn man es wachsen lässt, entsteht etwas Großes. Die Bilder, die Kinder bereits zuhause gemalt und an die Kirche gesandt haben, verdeutlichen: Gottes Reich existiert im Himmel und auf Erden. Durch Liebe, Vertrauen, Gemeinschaft oder ein Lächeln kann es überall und von ganz alleine wachsen.

Am Ende durften sich die Gottesdienstbesucher eine kleine Eiche mit nach Hause nehmen um sie einzupflanzen, damit aus ihr auch so ein großer Baum werden kann.

Trudi freut sich schon auf die vielen Eicheln.

Religionspädagogin Melanie Walter und Pfarrer Wolfram A. Schrimpf haben zusammen diesen Gottesdienst vorbereitet. Und wie beim Senfkorn: wenn man es wachsen lässt, entsteht etwas Großes. Danke an alle Mitwirkenden.
Bericht von Angela Mayr

Gottesdienst im Stadtpark
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Gottesdienst im Stadtpark

Gottesdienst im Stadtpark

Am 5. Juli 2020 fand bei strahlendem Sonnenschein der diesjährige Gottesdienst im Grünen im wunderbaren Höchstädter Stadtpark statt.

Der Einladung von Pfarrer Wolfram A. Schrimpf folgten erfreulich viele Gemeindemitglieder, darunter eine große Zahl an Bewohnern aus dem benachbarten Seniorenheim.

Im Wochenspruch "Einer trage des anderen Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen" wird auch im Bezug auf die Corona-Zeit deutlich, wie wichtig es gerade jetzt ist, das Füreinander und Miteinander zu stärken.

Leider erleben wir im Alltag oft Anderes. Es erscheint vielen Menschen leichter Böses mit Bösem, Gewalt mit Gewalt und Hass mit Hass zu vergelten.

Was verbirgt sich hinter dieser Einstellung - Angst, Egoismus oder einfach die Tatsache, dass es Menschen leichter fällt, der Aggressivität, die einem entgegenschlägt, mit ebenso gleichem Verhalten entgegenzuwirken?

Aber ist es nicht gerade jetzt umso wichtiger, z.B. Menschen, die einen an der Kasse aggressiv oder unfreundlich angehen, mit einem freundlichen Wort entgegenzutreten?

In Lukas 6 wird das nochmal verdeutlicht, was Gott von uns erwartet:

"Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebet eure Feinde; tut denen wohl, die euch hassen; segnet die, so euch verfluchen und bittet für die, so euch beleidigen. Und wer dich schlägt auf einen Backen, dem biete den anderen auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem wehre nicht auch den Rock.  Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das deine nimmt, da fordere es nicht wieder.  Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, also tut ihnen gleich auch ihr"

In seiner Predigt nannte Pfarrer Schrimpf Martin Luther King, der es in vorbildlicher Weise geschafft hat, friedlich und gewaltfrei, aber dennoch vehement gegen Rassismus einzutreten und so die Aufhebung der Rassentrennung per Gesetz erwirkt hat. Hier wird das Thema Feindesliebe sehr deutlich. Martin Luther King vertrat konsequent die Auffassung, dass sich Konflikte gewaltfrei lösen lassen, in Familien, Gesellschaften, zwischen Nationen. Die Menschen könnten Gewaltlosigkeit lernen, davon war er überzeugt. Er vertraute auf die Kraft der Liebe ganz im Sinne Jesu. So brachte er die alten biblischen Texte in seinen Ansprachen immer wieder ganz aktuell zum Klingen.

Auch der Apostel Paulus mahnt im Brief an die Römer: " Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden! Rächt euch nicht selber, liebe Brüder, sondern lasst Raum für den Zorn (Gottes); denn in der Schrift steht: Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr. (12,18f).

Daher passte die Botschaft aus dem Lied "Herr, gib mir Mut zum Brückenbauen, gib mir den Mut zum ersten Schritt - ich möchte gern dort Hände reichen, wo jemand harte Fäuste ballt!" zum Abschluss des Gottesdienstes.

Diesen Mut wollen wir beim nächsten Konflikt aufbringen und damit unser Gegenüber überraschen!

Artikel von Patricia Tremmel.

am 24. Juli im Höchstädter Stadtpark
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Andy Lang im Höchstädter Stadtpark 

Was braucht man mehr als einen lauen Sommerabend, viele erwartungsvolle und fröhliche Menschen und einen Sänger, der von Irland und Schottland so singt, dass es allen zu Herzen geht?

Zum vierten aber sicherlich nicht zum letzten Mal ist Andy Lang bei uns und erfreut unsere Sinne mit seinen Liedern, die er mit Harfe und Gitarre sehr virtuos begleitet. Er singt über Connemara, ein Ort in Irland, an dem die Traditionen überall zu spüren sind. Er singt eine schottische Ballade von Dougie MacLean, Caledonia heißt sie und ruft uns nach Schottland zu kommen. Caledonia ist der lateinische Name von Schottland.

In seinem Lied Cara schlägt er die Brücke zu unserem Pfarrer Wolfram Schrimpf, der als italienisch Kenner die Übersetzung „Freund“ kennt, das irische Wort hat die gleiche Bedeutung. In seinem Lied Circle of friends spricht er uns alle aus dem Herzen, da wir unsere Freunde in diesen ganz besonderen Zeiten viel zu selten und viel zu wenig sehen durften.

Das erste Konzert in diesem Sommer im Stadtpark geht nach 90 Minuten mit einem irischen Segenslied zu Ende und in uns allen schwingen die Klänge und Melodien noch lange nach, als wir gemeinsam aufräumen und nach Hause gehen. Wir können nur sagen: Danke Andy, komm bald wieder!

Andreas Kühn