2024

Seniorenkreis

Herzliche Einladung zum Seniorennachmittag am Dienstag, den 16. Januar um 14 Uhr in der Anna-Kirche.

Mit den kleinen Schlossfinken, dem Kinderprinzenpaar, der gleinen Garde und den Sonnenkindern. Für Kaffee, Kuchen und Krapfen ist wie immer bestens gesorgt.

Gebetswoche für die Einheit der Christen
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Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen

am 18. Januar 2024 um 18 Uhr feiern wir einen ökumenischen Gottesdienst unter dem Motto:

"Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben und deinen Nächsten wie dich selbst" (Lk 10,27)

Ideen und Texte für diesen Gottesdienst stammen von einem ökumenischen Team aus Burkina Faso.

Burkina Faso
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Wir feiern diesen Gottesdienst zusammen mit der katholischen Kirchengemeinde Höchstädt und
der freien Evangeliums-Christengemeinde Dillingen (russisch/ukrainisch)

Im Anschluss gibt es einen kleinen Imbiss und die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen.

Kaffee
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Austauschkaffee unseres Besuchsdienstes

Eine Gruppe Ehrenamtlicher unserer Gemeinde besucht regelmäßig Senioren. Insbesondere in unseren drei Höchstädter Senioren- und Pflegeheimen sind diese Besuche gefragt. Regelmäßig treffen wir uns zum "Austauschkaffee". Hier tauschen wir Erfahrungen aus, kommen ins Gespräch mit den Menschen der Sozialbetreuung der Heime und erfahren von Senioren, die gerne besucht werden möchten. Wer sich in dieser Runde engagieren möchte, ist herzlich eingeladen dazuzukommen. Am Donnerstag den 8. Februar ab 16:30 gibt es in den Gemeinderäumen der Anna-Kirche Kaffee und Gebäck.

Spieleabende in Dillingen

Kunterbunter Spieletag am 25. Februar

Zum dritten Mal findet in der Höchstädter Anna-Kirche ein kunterbunter Spieletag statt.

Für alle Altersklassen stehen zahlreiche beliebte, neue und bewährte Spiele zum Testen bereit, auch für einen Spielbereich für Kleinkinder ist gesorgt. Erfahrene Spieler:innen stehen hilfreich zur Seite, erklären die Spielregeln oder fungieren einfach als Mitspieler:innen.

In ungezwungener Atmosphäre wollen wir zudem die Möglichkeit zur Begegnung mit unterschiedlichsten Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen schaffen. Wir möchten an diesem Nachmittag alle ermutigen, sich über das Spielen anzunähern, auszutauschen und neue Freunde kennenzulernen.

Und weil Spielen bekanntlich auch hungrig macht, bietet die „Kulturküche Wadoh“ Getränke und kleine Imbisse auf Spendenbasis an.

Alle, ob Einzelpersonen oder Familien sind herzlich willkommen! Der Eintritt ist frei.

ökumenischer Weltgebetstag der Frauen am 1. März

Ein Hoffnungszeichen gegen Gewalt und Hass

„… durch das Band des Friedens“

Zum Weltgebetstag 2024 aus Palästina

 

Die Gottesdienstordnungen für den Weltgebetstag am ersten Freitag im März haben lange Entstehungsgeschichten. In Deutschland war diese mit der Veröffentlichung der Liturgie im September 2023 zunächst abgeschlossen.

Angesichts der dramatischen Ereignisse in Israel und Palästina seit dem 7. Oktober hat das deutsche WGT-Komitee eine aktualisierte Version der Gottesdienstordnung erarbeitet und im Januar 2024 herausgegeben. Diese dient bundesweit als Grundlage für tausende von ökumenischen Gottesdiensten zum Weltgebetstag. „Angesichts von Gewalt, Hass und Krieg in Israel und Palästina ist der Weltgebetstag mit seinem diesjährigen biblischen Motto aus dem Brief an die Gemeinde in Ephesus ´…durch das Band des Friedens` so wichtig wie nie zuvor“, betont die evangelische Vorstandsvorsitzende des WGT, Brunhilde Raiser. „Der Terror der Hamas vom 7. Oktober jedoch und der Krieg in Gaza haben die Bereitschaft vieler Menschen in Deutschland weiter verringert, palästinensische Erfahrungen wahrzunehmen und gelten zu lassen. Die neuen Erläuterungen sollen dazu beitragen, die Worte der palästinensischen Christinnen trotz aller Spannungen hörbar zu machen.“

Auch das Plakat und die Postkarten wurden geändert, ein Zweig eines Olivenbaums ist jetzt dargestellt.

Die biblischen Texte der Gottesdienstordnung, besonders Psalm 85 und Eph 4,1–7 können in der aktuellen Situation tragen. Mit ihnen kann für Gerechtigkeit, Frieden und die weltweite Einhaltung der Menschenrechte gebetet werden. Die Geschichten der drei Frauen in der Gottesdienstordnung geben einen Einblick in Leben, Leiden und Hoffnungen in den besetzten Gebieten. Sie sind Hoffnungskeime, die deutlich machen, wie Menschen aus ihrem Glauben heraus Kraft gewinnen, sich für Frieden zu engagieren. Ihre Erzählungen sind eingebettet in Lieder und Texte, die den Wunsch nach Frieden und Gerechtigkeit und vor allem die Hoffnung darauf ausdrücken.

Gaza, Hamas, Israel und Palästina sind aktuell Themen der Nachrichten. Wie die Situation zum 1. März sein wird, ist nicht absehbar. Wird weiterhin Krieg herrschen, wird es zumindest eine Waffenruhe geben oder wird ein Weg gefunden für eine sichere und gerechte Lebensmöglichkeit der Menschen in Israel und Palästina?

Am 1. März 2024 wollen Christ*innen weltweit mit den Frauen des palästinensischen Komitees beten, dass von allen Seiten das Menschenmögliche für die Erreichung eines gerechten Friedens getan wird.

Schließen auch Sie sich über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg zusammen, um auf die Stimmen von Frauen aus Palästina und ihre Sehnsucht nach Frieden in der Region zu hören und sie zu teilen.

So kann der Weltgebetstag 2024 in dieser bedrückenden Zeit dazu beitragen, dass - gehalten durch das Band des Friedens - Verständigung, Versöhnung und Frieden eine Chance bekommen, in Israel und Palästina, im Nahen Osten und auch bei uns in Deutschland.


Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

Passion für die Welt
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Passion für die Welt - Jugendgottesdienst

Am 15. März um 19 Uhr findet in Dillingen ein Gottesdienst von Jugendlichen für Jugendliche statt. Im Anschluss gibt es Spiel, Spaß und was zu Essen. Ein kostenloser Bus holt Euch in Eurer Gemeinde ab.

AbfahrtHaltepunktRückkehr
17.30Bachhagel (Rathaus)ca. 22.10
17.50Bächingen (Schule)ca. 21.50
18.00Gundelfingen (Friedenskirche)ca. 21.40
18.10Haunsheim (Dreifaltigkeitskirche)ca. 21.30
18.20Lauingen (Christuskirche)ca. 21.20
18.40Höchstädt (Marktplatz)ca. 21.00

Seniorennachmittag am 19. März

 

Familiengottesdienst am Palmsonntag
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Familiengottesdienst am Palmsonntag den 24. März

Eine Feier für Kinder, Mamas, Papas, Omas, Opas, Onkels und Tanten…

… mit Jubelrufen und Buchsbaumbüscheln…

 … natürlich auch mit Eule Frieda und dem FamGo-Team…

… um 10:15 in der Anna-Kirche, anschließend Kirchkaffee.

 

Nacht der Kirchen in Dillingen

Seniorenkreis im Mai

Schön, dass es dich gibt!

Wir feiern Familiengottesdienst

Sonntag 9. Juni 2024
in der Anna-Kirche
Um 10:15

Mit der Eule Frieda
und dem FamGo-Team

Anschließend bestellen wir Pizza

Dafür bitte entsprechendes Kleingeld mitbringen

Pressemitteilung der EKD und der Diakonie Deutschland

Nach der Europawahl: Kirche und Diakonie starten Initiative „#VerständigungsOrte“ für gesellschaftlichen Dialog und Demokratiestärkung
Hannover/Berlin, 10. Juni 2024 – Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Diakonie Deutschland wollen mit der Initiative „#VerständigungsOrte“ Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zusammenbringen. Wie zum Beispiel beim „Tischgespräch“ in Hannover, das zum Austausch auf Augenhöhe einlädt, oder auf dem „SachsenSofa“, wo Bürgerinnen und Bürger in ländlichen Regionen mit Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft ins Gespräch kommen. Beim Projekt „Bubble Crasher“ in Sachsen-Anhalt und Thüringen reden Jugendliche mit gegensätzlichen politischen Überzeugungen miteinander, die einander sonst eher aus dem Weg gehen. Für diese und viele weitere Aktionen öffnen Gemeinden und diakonische Einrichtungen in ganz Deutschland ihre Türen und leisten damit einen Beitrag zur Demokratiestärkung.
Bischöfin Kirsten Fehrs, amtierende EKD-Ratsvorsitzende: „Das Ergebnis der Europawahl zeigt erneut, wie groß die Polarisierungen in unserer Gesellschaft inzwischen geworden sind. Bloße Appelle reichen nicht – wir müssen miteinander reden! Das Evangelium ist ein einziger Verständigungsort. Es ist voller Geschichten, in denen Menschen miteinander reden, miteinander streiten, sich versöhnen. Diesen biblischen Faden wollen wir als Kirche und Diakonie aufnehmen. In diesen Zeiten, in denen es schwer ist, zusammen zu finden. An Orten, an denen Kritik ebenso sein darf wie die Suche nach Kompromissen. Dazu gehört es, sensibel auf akute Sorgen und unterschiedliche Weltsichten einzugehen – in der Zuversicht, dass jedes verständigende Wort einen Unterschied macht. Für ein demokratischeres Klima in unserem Land!“
Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland: „In der Öffentlichkeit und insbesondere in den sozialen Netzwerken entsteht derzeit oft der Eindruck einer zunehmenden gesellschaftlichen Spaltung. Dem treten wir entgegen und schaffen Räume, in denen sich Menschen über gesellschaftliche Probleme austauschen können. Denn miteinander zu reden ist der erste Schritt zur Verständigung.“
Klaus Douglass, Direktor der evangelischen Zukunftswerkstatt midi: „Jesus sammelte Menschen aus verschiedenen politischen und religiösen Lagern um sich. Er brachte sie dazu, miteinander zu reden und sich gemeinsam einem größeren Ziel zu verschreiben. Dieser Spur folgen wir mit der Initiative #VerständigungsOrte.“
„#VerständigungsOrte – Wir. Reden. Hier.“ ist eine Initiative der evangelischen Zukunftswerkstatt midi zusammen mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Diakonie Deutschland: www.verständigungsorte.de. Die Initiative lädt Kirchengemeinden, diakonische Einrichtungen und andere kirchliche Institutionen ein, Verständigungsorte anzubieten, und bietet dafür Tipps, Praxisbeispiele, Materialien und eine Online-Seminar-Reihe.
Kontakt:
Kathrin Klinkusch, Pressesprecherin Diakonie Deutschland, Tel. +49 30 65211-1878, E-Mail: kathrin.klinkusch@diakonie.de, www.diakonie.de
Carsten Splitt, Pressesprecher Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Tel. + 49 511-2769-268,
E-Mail: presse@ekd.de, www.ekd.de
Presseinfo
Louisa Gallander, Referentin für Kommunikation, Evangelischen Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (midi), Tel. +49 30 652 111 567, kommunikation@mi-di.de, www.mi-di.de/presse

Jugendvertreter des JA
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Die Jugendvertreter des neu gegründeten JA wurden gewählt

Durch Jugendmitarbeiter der Kirchengemeinde Höchstädt wurden am 20.6.2024 drei Jugendvertreter des neu gegründeten Jugendausschusses (JA) für ein Jahr gewählt. (Von links: Eliah Tremmel, Lea-Marie Weidhofer, Etienne Meier). Der Jugendausschuss wird noch ergänzt durch ein stimmberechtigtes Mitglied aus dem Kirchenvorstand.

Der JA hat folgende Aufgaben:
- Erstellung eines eigenen Haushalts in Zusammenarbeit mit dem Kirchenvorstand (KV)
- Eigene Mittelgewinnung
- Einrichtung des neu geschaffenen Jugendraumes
- Organisation der Jugendarbeit, etwa durch Treffs, Ausflüge, Freizeiten, Jugendgottesdienste 

Rückblick ökumenischer Kinderbibeltag

45 Kinder sind am Samstag in der evangelischen Anna-Kirche zusammen gekommen, um eine Bibelgeschichte zu entdecken.
Mirjam erzählte von der Gefangenschaft und Sklaverei der Israeliten in Ägypten und wie sie endlich ausziehen durften durch das Schilfmeer, um in ihr Heimatland Israel zurück zu kehren.
In den Kleingruppen wurde sich ausgetauscht über die eigenen Ängste und bestärkt, dass Gott auch in diesen Situationen da ist. Und ein eigenes Musikinstrument musste natürlich auch gebastelt werden, um so Gott loben und danken zu können wie es Mirjam damals auch tat.
Danke allen Helferinnen und Helfern für diesen tollen Tag für die Kinder!

Fotos folgen!

Grillen nach dem Jugendgottesdienst
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Drive&Pray Jugendgottesdienst 'Heimat'

am 19. Juli fand ein Jugendgottesdienst und ein Grillfest statt.

Eindrücke davon geben die folgenden Bilder. 

 

Termine der Evangelischen Jugend im Dekanat Neu-Ulm

FamGo Frieden
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Familiengottesdienst am 20. Oktober

Sehnsucht nach Frieden. Frieden im Alltag und in der Welt. So lautet der Titel für den Familiengottesdienst am 20. Oktober um 10:15. Gestaltet wird er vom Fam-Go Team, Pfarrerin Ach und auch die Eule Frieda darf diesmal nicht fehlen. Im Anschluss gibt es Kirchkaffee und die letzte Möglichkeit an der KV Wahl teil zu nehmen.

Ökumenischer Gottesdienst am Reformationstag
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Ökumenischer Gottesdienst am Reformationstag in der Katholischen Kirche

Artikel von Dieter Obermayer

Die evangelische und die katholische Gemeinde in Höchstädt feierten den Reformationstag mit einem gemeinsamen Gottesdienst. Die Pfarrer Wolfram Schrimpf und Daniel Ertl luden dazu in die katholische Stadtpfarrkirche in Höchstädt ein. Die Einladung galt ausdrücklich allen Christen aller Konfessionen.

Spaltung der Kirchen

Dabei ist der Reformationstag nur für evangelische Christen ein besonderer Tag, der seinen Ursprung vor 496 Jahren hatte. Der damalige Mönch Martin Luther sah den Ablasshandel der Kirche im Widerspruch zu den Worten, die er in der Bibel las. Die damalige Katholische Kirche versprach ihren Gläubigen, dass sie durch die Gabe von Geldspenden ihre Seele vor dem Fegefeuer retten könnten. Sogar die Rettung bereits verstorbener Familienangehöriger sei durch Geldspenden möglich. In der Bibel findet sich ein Brief des Apostels Paulus an die damalige Gemeinde in Rom. Martin Luther konnte darin lesen, dass wir Menschen nicht durch unsere Taten und schon gar nicht durch Geld, sondern allein durch die Gnade Gottes erlöst werden. Luther konnte nicht anders. Er forderte die Kirche auf, sich zu ändern und schlug dazu seine Thesen an der Wittenberger Schlosskirche an. In der Folge kam es zur Spaltung der Kirche. Es entstand die Lutherische Kirche, die wir bis heute als evangelische oder auch protestantische Kirche kennen.

Weg der Versöhnung

Pfarrer Wolfram Schrimpf erklärte zu Beginn des gemeinsamen Gottesdienstes, dass seitdem Jahrhunderte vergangen sind und beide Kirchen Reformen durchlaufen haben. Er betont, dass „kein anderer Grund gelegt werden kann, als der, der gelegt ist, Jesus Christus“. Daraus folgert er, dass Christen in ihren Gottesdiensten nicht ihre jeweilige Kirche, sondern „den christlichen Glauben feiern.“ In diesem Fall, dem 31. Oktober 2024 „ökumenisch“. Schrimpf erinnerte auch daran, dass vor genau 25 Jahren die Katholische und die Evangelische Kirche eine gemeinsame Erklärung unterzeichneten, die diese Jahrhunderte dauernde Streitigkeit beenden soll. „Seitdem können die Katholische und die Lutherische Kirche weiter zusammenwachsen.“ Die folgende Predigt hielt sein „Kollege und Freund Daniel Ertl“ und er ergänzte: „Wir freuen uns, seine Predigt zu hören.“

Mit Herz …

Pfarrer Daniel Ertl bezog sich in seiner Predigt auf den Brief des Apostel Paulus an die Römer und die Erklärung der beiden Kirchen von vor 25 Jahren. Paulus, der seinen Brief vor knapp zweitausend Jahren verfasst hatte, beantwortete darin die Frage, ob ein Heide, der den Glauben an Christus findet, erst Jude werden müsse, ehe er Christ werden kann. Diese Frage war für Menschen in der damaligen Zeit sehr aktuell. Ertl erklärte, „in Christus werden die Unterschiede aufgehoben“. Denn die einen „kennen Gottes Gesetz nicht“. Die anderen „kennen das Gesetz, können es aber nicht einhalten“, da wir Menschen nicht unfehlbar sind. In dieser Situation erscheint Jesus als unsere „Rettung für jeden, der sich auf ihn einlässt“. Denn „alle haben sie gesündigt, umsonst werden sie erlöst“.

… Worten und Werken …

Hier sieht Pfarrer Daniel Ertl die Ursache für den Widerspruch, den Martin Luther damals fand. Denn wenn das Herz eines Menschen versteinert ist, hilft es ihm nicht, wenn er sein Vermögen teilt. Wenn er allerdings mit seinem Herzen an Jesus glaubt und dennoch an seinem Vermögen festhält, ist er auch nicht auf dem Rechten Weg.

… auf dem Rechten Weg

Der Rechte Weg ist für Ertl klar erkennbar: Getauft sein und „sowohl auf Jesus vertrauen, aber auch Dankbarkeit zeigen, mit Lippen, Herzen, Werken. Mit dem ganzen Mensch-Sein“. Und es ist Ertls Hoffnung, dass wir durch die Erklärung der beiden Kirchen „weiter zusammenfinden und gemeinsam den Weg unseres Herrn Jesus Christi gehen können.“

Ertl und Schrimpf sprachen anschließend einen Taufsegen. Wer wollte, konnte zum Taufbecken vortreten und von einem der beiden Pfarrer persönlich den Segen empfangen. Mit dem Wasser aus dem Taufbecken bekamen sie dabei das Kreuz auf die Stirn gezeichnet.

Der Chor Cantamos begleitete den Gottesdienst unterstützt von Dudelsack, Flöten und Leier. Im Anschluss daran luden die beiden Pfarrer zu einem gemeinsamen Abend in einer nahe gelegenen Gaststätte ein. Dort konnten die Gottesdienstbesucher ihre Gedanken austauschen und dabei die beiden Kirchen weiter zusammenfinden lassen.

Stimm für Kirche
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1. Kanzelabkündigung
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2. Kanzelabkündigung
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4. Kanzelabkündigung
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Informationen zur Kirchenvorstandswahl

Alle KandidatInnen konnten einen großen Rückhalt an Wählerstimmen gewinnen. Das darf jede und jeder als ermutigende Wertschätzung wahrnehmen, um sich weiterhin für die Belange seiner und ihrer Kirchengemeinde einzusetzen. Mit Stimmrecht können allerdings nur die sechs KanditatInnen mit den meisten Stimmen versehen werden. Diese sechs Stimmberechtigten müssen dann noch in einer Sitzung zwischen dem 3. und dem 13. November zwei weitere Mitglieder mit Stimmrecht berufen.  


Mit Stimmrecht versehen wurden:
Günter Ballis, Anni Ebermayer, Katja Finger, Roland Meyer, Angela Mayr, Patricia Tremmel
Die Wahlbeteiligung lag bei 14,9% der Briefwahlanteil bei 76%. 

Berufung

Liebe Gemeinde,

am Dienstag den 5. November 2024 haben die sechs durch Wahl mit Stimmrecht versehenen, designierten KirchenvorsteherInnen zwei weitere Mitglieder berufen.

Die Berufung ist vom Kirchenvorstandswahlgesetz vorgesehen, um Gemeindemitgliedern, die unterdurchschnittlich repräsentiert sind, eine Stimme zu geben. Dies könnte etwa bei einer ungleichen Verteilung der Geschlechter eine Rolle spielen oder der Repräsentanz von Wohnorten. In unserem Fall sahen wir Familien mit kleinen Kindern nicht repräsentiert und auch nicht Menschen mit einem Migrationshintergrund aus der ehemaligen UdSSR. Letztere machen ca. 50% unserer Gemeindemitglieder aus. Bei Taufen, Konfirmationen, Trauungen, Beerdigungen sind sie teilweise in der Mehrheit. 

Neben diesen Fragen der Repräsentanz haben wir aber auch jede einzelne Kandidatin und jeden einzelnen Kandidaten vor der Wahl gewürdigt. Am liebsten hätten wir allen ein Stimmrecht verliehen.

Die Wahl fand schließlich geheim statt und benötigte 5 Wahlgänge bis die beiden Berufenen feststanden:
 

Steffen Raithel
und

Anna Kadutschenko

In Höchstädt pflegen wir die Tradition, dass alle vom Vertrauensausschuss vorgeschlagenen KandidatInnen dem Kirchenvorstand angehören können. Das hat sich bewährt: Denn wir brauchen ihre kritische Meinung, wir brauchen ihre kreativen Ideen, wir brauchen ihr Engagement und Leidenschaft. Nur so kann die Gemeinde so lebendig sein, wie sie ist. 

Mit herzlichen Grüßen,

Pfarrer Wolfram A. Schrimpf

Seniorenkreis

 

ökumenisches Taizé-Gebet am 13.12. um 19 Uhr in der Anna-Kirche

Mit einfachen Liedern und Kerzen zur Ruhe kommen.

"Taizé-Gebete möchten uns helfen, in einem einfachen und beweglichen Rahmen zur Ruhe zu kommen und die Anspannung des Alltags abzulegen. So werden wir frei, auf Gott und sein Wort zu hören, uns der Gegenwart Christi zu öffnen und den Atem des Geistes aufzunehmen." (nach Frére Alois)

Krippenspiel 2024 am Heiligen Abend um 15:30 Uhr in der Anna-Kirche

Krippenspiel 2024
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Eine chaotische Weihnachtsgeschichte

Bericht von Dieter Obermayer zum Krippenspiel am Heiligabend

Die zwei Weisen aus dem Morgenland hatten noch beim Supermarkt angehalten, um Gold und ein Handy als Geschenke zu kaufen. Nun kamen sie zu spät zu der Krippe, in der das Jesuskind lag. Für die Mutter Maria war das kein Problem, schließlich hatten die Beiden ja auch die weiteste Anreise. Überhaupt verlief für Maria alles sehr chaotisch in diesen Tagen. Der Kaiser Augustus im fernen Rom hatte angeordnet, dass alle Menschen in ihre Heimatstadt gehen müssen, um sich schätzen zu lassen. Für Maria bedeutete das, nach Bethlehem zu reisen. Alleine der Weg dorthin war für die Schwangere schon sehr beschwerlich und ihr Navi konnte ihr auch nicht den rechten Weg zeigen. Dort angekommen, gab es dann keine Unterkunft für sie. Und eine Geburtsklinik oder Hebamme blieben auch nur ein frommer Wunsch. So gebar sie als Alleinerziehende ihr Kind in einem Stall, neben Ochs und Esel.

„Du bist schwanger.“ – „Oh Gott!“

So erzählten es Kinder der evangelischen Gemeinde Höchstädt bei ihrem Krippenspiel während des Familiengottesdienstes an Heiligabend in der Anna-Kirche. Die beiden Konfirmandinnen Maya und Therese hatten die Weihnachtsgeschichte auf die heutige Zeit angepasst. Gemeinsam mit etwa zehn weiteren Kindern spielten sie die Zeit um Jesus Geburt nach, die sehr chaotisch gewesen war. Ihr Krippenspiel begann mit dem Engel Gabi, gespielt von einer Jugendlichen, der Maria verkündete: „Du bist schwanger.“ Deren Reaktion „Oh Gott!“ bestätigte der Engel Gabi mit „Ja genau“, denn um Gott geht es nunmal an Heiligabend.

Geschenke – Geschenk

Nachdem Maria dann ihr Kind in Bethlehem zur Welt gebracht hatte, verkündete der Engel den Hirten in der Gegend, dass ihnen der Heiland geboren wurde. Die Hirten waren sich einig, das Kind zu besuchen und: „Wir müssen dem Kind was schenken. Und ein Selfie mit ihm machen.“ Doch als alle um die Krippe mit dem Christuskind herumstanden, erkannten sie, es geht nicht um Geschenke, sondern darum, dass Gott uns liebt. Denn der unerreichbare Gott ist zu uns auf die Welt gekommen und Mensch geworden. Das ist das Geschenk.

Chaos – Ordnung

Pfarrer Wolfram Schrimpf erklärte in seiner Predigt, dass bereits bei der Schöpfung unserer Welt Chaos herrschte. Gott war es gewesen, der Ordnung in das Chaos gebracht hatte. Er hatte das Licht vom Dunkel getrennt, das Meer vom Land geschieden und dadurch unsere wundervolle Welt geschaffen. „Das Tohuwabohu, das Chaos, gehört auch zu Weihnachten“ führte Schrimpf weiter aus. „In Bethlehem gab es keine Geburtsklinik und keine Unterkunft. Es folgte die Flucht nach Ägypten und selbst die Familienverhältnisse waren für die damalige Zeit nicht geordnet.“ In genau diesem Chaos lies Gott seinen Sohn zur Welt kommen.

Platz schaffen

Pfarrer Wolfram Schrimpf ist sich sicher: „Gott kommt auch in unser Chaos.“ Wir müssen nicht aufräumen. „Das macht er.“ Gott wird wohl einiges auf den Sperrmüll werfen, zum Beispiel unseren Hass, Neid und Zorn. Danach ist genug Platz für alle, die uns wichtig sind. Und wenn erst das Kind, Jesus Christus, in uns eingezogen ist, wird es weiter aufräumen und Platz für Gutes schaffen. „Das ist die Bedeutung von Weihnachten“, dass wir Platz in uns für das Christuskind schaffen.

Krippenfiguren von Karola
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Frohe Weihnachten!

Diese hübschen Krippenfiguren wurden der ev. Kirchengemeinde Höchstädt geschenkt.
Sie sind von Karola N. selbst gehäkelt.
Wir bedanken uns herzlich dafür und haben uns sehr gefreut, sie am Heiligen Abend im Eingangsbereich unserer Kirche aufstellen zu können.
Sie können dort die gesamte Weihnachtszeit über bewundert werden.

Krippenfiguren von Karola im Dunkeln
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